Ärzte Zeitung, 07.02.2011

TIPP DES TAGES

Toleranz hilft bei Sprachbarrieren

Wer einen ausländischen Patienten behandelt, der nur wenig Deutsch versteht, muss darauf achten, dass die Informationen auch ankommen. Das gilt vor allem fürs Aufklärungsgespräch über Behandlungsrisiken und auch über die zu erwartenden Kosten einer Behandlung.

Eine Aufklärung, die ein Patient nicht verstanden hat, lässt sich im Zweifel rechtlich anfechten. Um die Sprachbarrieren möglichst niedrig zu halten, sollte eine Atmosphäre geschaffen werden, in der sich die fremdsprachigen Patienten gut und nicht als Ballast fühlen.

Daher sollte das Praxisteam immer in einer zwar möglichst einfachen, aber trotzdem normalen Sprache mit den Migranten sprechen.

Topics
Schlagworte
Tipp des Tages (496)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »