Ärzte Zeitung, 11.02.2011

TIPP DES TAGES

So geht die COPD-Diagnostik

Verschwindet die Obstruktion im Bronchospasmolysetest, also nach Inhalation von atemwegserweiternden Medikamenten, bei erneuter Spirometrie vollständig, spricht das für Asthma. Ist sie nur teilweise weg, ist die Diagnose zweifelhaft.

 Früher wurde davon ausgegangen, dass sich die Obstruktion bei einer COPD höchstens um 15 Prozent reduziert. Doch es gibt auch COPD-Patienten mit einer stärkeren Reversibilität. Für die Diagnose braucht es weitere anamnestische Kriterien.

So sind anfallsweise auftretende Beschwerden typisch für Asthma. COPD-Patienten hingegen haben meist dauerhaft Atemnot unter Belastung, die mit der Zeit zunimmt.

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