Ärzte Zeitung, 14.11.2008

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Was gehört zu guter Schlafmedizin?

Fast jeder hat schon einmal eine schlechte Nacht. Es sei ein Fehler, wenn dann nicht differenziert nachgefragt wird, wann, wie häufig und in welchem Konsens quälende, therapiebedürftige Schlafstörungen auftreten, sagt Dr. Christoph Schenk aus Osnabrück. Fügt man wissenschaftliche Literatur und Wissenschaftsberichte der vergangenen Jahre zusammen, so wird klar, dass die Behandlung von Schlafstörungen allein volkswirtschaftlich ein großes Problem darstellt.

Die Kosten sind erheblich, die durch Schlaf-Wach-Störungen verursacht werden, etwa der Sekundenschlaf am Steuer. Ein kompetentes Schlafzentrum sollte aus Neurologen, Psychotherapeuten, HNO-Kollegen, Internisten und Zahnmedizinern bestehen. Schlafhygienische und lebenspraktische Ansätze müssen ebenfalls angeboten werden, etwa Entspannungsverfahren und Optimierung der Schlafumgebung.

Dr. Christoph Schenk aus Osnabrück leitet das Symposium: "Schlafmedizin update 2008 - ein interdisziplinäres Problem" am Mittwoch, dem 19. 11, von 10 Uhr bis 13 Uhr im Raum 6, im 1. Obergeschoss des CCD.Süd

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