Kongress, 29.05.2009

EDV hilft bei der Sicherheit der Arzneitherapie

EDV hilft bei der Sicherheit der Arzneitherapie

Die Sicherheit der Arzneimitteltherapie steht seit den Vorgängen um den Lipidsenker Lipobay® vor einigen Jahren weit oben auf der Agenda der Gesundheitspolitiker. Erst vor wenigen Tagen hat der Deutsche Ärztetag einen einheitlichen Zugang für Ärzte zu Informationen über Arzneimittelrisiken gefordert.

Auch beim Hauptstadtkongress wird das Thema Arzneimittel-Therapie-Sicherheit (AMTS) diskutiert. Am dritten Kongresstag lädt der Hersteller von Arzneimittelinformationssystemen ifap zu einem Workshop ein. Der frühere Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Professor Bruno Müller-Oerlinghausen, wird in einem Vortrag über die Situation der AMTS in Deutschland informieren.

ifap hat einen elektronischen Therapie-Sicherheits-Assistenten unter dem Namen i:fox entwickelt. Die Software ist tief in die EDV-Systeme der Ärzte integriert und prüft jedes ausgestellte Rezept im Hintergrund auf mögliche Risiken. Beim Workshop wird Dr. Dirk Probst, Director Sales & Marketing bei ifap, erläutern, wie elektronische Systeme die Verordnung sicherer machen können. (ger)

Die Situation der Arzneimittel-Therapie-Sicherheit in Deutschland
29. Mai, 9.45  - 10.30 Uhr, Raum 27, ICC Berlin

Aktuelle Berichte vom Hauptstadtkongress:
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