Kongress, 17.04.2009

Liebe Leserin, lieber Leser,

Wolfgang van den Bergh, Chefredakteur

auch in diesem Jahr ist der 115. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin ein Kongress der Superlative. Zu den Highlights gehören unter anderen die Themen Komorbiditäten, Diagnostik und Therapie beim älteren Patienten, Gefäßmedizin und Schlaganfall. Angesichts der demografischen Entwicklung und der damit verbundenen Zunahme multimorbider Patienten haben die Kongress-Initiatoren eine exzellente Themenwahl getroffen.

Seit Jahren gelingt es dem Kongress, eine Brücke zu schlagen zwischen der Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse und der Anwendung in Klinik und Praxis. Und das, obwohl das gesundheitspolitische Umfeld immer stärker durch Bürokratisierung und Reglementierung geprägt ist. Niedergelassene Kollegen und Kliniker wissen davon ein Lied zu singen. Für die Innere Medizin ist es immer wieder eine Herausforderung, den Spagat zwischen den einzelnen Subdisziplinen zu schaffen. Dafür ist es unabdingbar, dass DGIM und BDI ihre Interessen noch stärker bündeln.

Das Pochen auf die Einheit und den Erhalt der Inneren Medizin wird in Zeiten einer starken Organspezialisierung immer wichtiger. Und der Hinweis auf die Interdisziplinarität wird gerade mit Blick auf die demografische Entwicklung an Bedeutung gewinnen, unabhängig davon, ob am Ende die Befürworter der Medikalisierungs- oder der Kompressionstheorie Recht behalten sollen.

Die "Ärzte Zeitung" ist in diesem Jahr erstmals Medienpartner des Internistenkongresses. Gemeinsam mit der DGIM werden wir den Kongress in diesen Tagen in mehreren Sonderausgaben begleiten, die Highlights nachzeichnen und darüber hinaus das ein oder andere am Rande des Kongresses aufgreifen: Spannende Veranstaltungstage stehen uns bevor. Begleiten Sie uns auf dem Weg durch die Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden und auf dem Patiententag im Rathaus der Landeshauptstadt,

Ihr

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