Kongress, 20.04.2009

Insulinanalogon bietet Vorteile beim Einstieg für Typ-2-Diabetiker

Insulinanalogon bietet Vorteile beim Einstieg für Typ-2-Diabetiker

Für Typ-2-Diabetiker ist der Übergang von der oralen Therapie zur Behandlung mit Insulin bekanntlich ein großer Einschnitt. Häufige Vorbehalte der Patienten aus medizinischer Sicht sind eine mögliche Gewichtszunahme durch die Insulintherapie sowie die Angst vor Hypoglykämien. Wie man damit umgeht, ist eines der Themen bei dem von Novo Nordisk unterstützten Symposium. Mit einem Analoginsulin lassen sich diese Vorbehalte entkräften.

Das belegt eine Analyse von Daten aus der Anwendungsbeobachtung PREDICTIVE: Mehr als 2300 zuvor nicht mit Insulin behandelte Typ-2-Diabetiker hatten 14 Wochen lang Insulin detemir erhalten. Ihr HbA 1c reduziert sich von 8,9 auf 7,6 Prozent. Dabei nahmen die Patienten nicht zu, sondern verloren im Mittel 0,7 kg an Körpergewicht. Patienten, die doch an Gewicht zulegten (etwa 0,5 kg) hatten einen niedrigen BMI. Patienten mit hohem BMI (über 31) verloren im Mittel 1,5 kg Körpergewicht. Die Analyse hat zudem ergeben, dass der Wechsel von NPH-Insulin, Insulin glargin oder sogar von oralen Antidiabetika zu Insulin detemir die Zahl der Hypoglykämien pro Jahr bei den Patienten verringerte.

Moderne Behandlung des Typ-2-Diabetes
Dienstag, 21. April, 12.45 Uhr, Museum; Leitung: A. Liebl

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