Kongress, 20.04.2009

Regionale Unterschiede bei Übergewicht

Jeder vierte Patient im Wartezimmer einer deutschen Hausarztpraxis ist fettleibig. Dabei gibt es ein deutliches Gefälle von Nordost nach Südwest, teilt die DGIM mit.

Die wenigsten Adipösen gibt es mit 20 Prozent in Bremen, die meisten mit 28 Prozent in Sachsen-Anhalt. Viele Dicke suchten wegen anderer Erkrankungen medizinische Hilfe. Hier kommt der Hausarzt ins Spiel. Denn dieser habe den unmittelbarsten Eindruck vom Lebensstil der Patienten, kennt deren Laborwerte und kann die Behandlung individuell anpassen. Übergewichtige seien darauf angewiesen. (eb)

Topics
Schlagworte
Wiesbaden / DGIM (195)
Adipositas (1860)
Organisationen
DGIM (643)
Krankheiten
Adipositas (3083)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »