Ärzte Zeitung, 23.04.2009

Arzneiforschung zu männerlastig

Die Entwicklung von Arzneimitteln orientiert sich nach Ansicht von Professor Vera Regitz-Zagrosek zu sehr an Männern. Die Direktorin des Berliner Instituts für Geschlechterforschung berichtete in Wiesbaden von einer klinischen Studie zu einem neuen Wirkstoff, an der nur 20 Prozent Frauen beteiligt worden seien. Die Substanz wirkte bei Frauen sehr gut, bei Männern kaum. Ihre Entwicklung werde aber eingestellt.

In einem anderen Fall werde ein Wirkstoff weiterentwickelt, der im Tierexperiment nur männlichen, nicht aber weiblichen Mäusen half. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »