Medica Aktuell, 18.11.2010

Nahfeldtherapie: Nadelstiche gegen den Krebs

Nahfeldtherapie: Nadelstiche gegen den Krebs

GELSENKIRCHEN (eb). An der Fachhochschule Gelsenkirchen wurde ein Forschungsprojekt gestartet, das durch Ultraschall-Navigation dazu führen soll, schonender als bisher Tumore in der weiblichen Brust oder in der Prostata im Frühstadium per Brachytherapie (Nahfeldtherapie) zu bestrahlen, teilt die Hochschule mit.

"Bei der Nahfeldtherapie werden winzige Strahlungskörper über Hohlnadeln an den Tumor herangeführt, im besten Fall in den Tumor eingebracht", so Professor Heinrich Martin Overhoff vom Fachbereich Physikalische Technik der FH.

Er leitet ein Forschungsprojekt, das sich in den kommenden drei Jahren mit grundlegenden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten beschäftigen wird, um diese feinen Nadelstiche sehr präzise zu führen. Das Projekt wird auch auf der Medica vorgestellt.

Halle 3/D 81

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »