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Urintest weist Antigen bei Blasenkrebs nach

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DÜSSELDORF (skh). Mit einem immunologischen Schnelltest lassen sich der Blasenkrebsmarker Faktor H Protein im Urin und Hämoglobin im Urin bestimmen.

Nach Angaben des Unternehmens Preventis erreicht die kombinierte Messung von Faktor H Protein und Hämoglobin im Urin eine Sensitivität von 57 Prozent bei niedriggradigen und von 97 Prozent bei höhergradigen Blasentumoren. Das konnte in einer Evaluationsstudie mit 225 Patienten belegt werden.

Der spezifische Marker Faktor H Protein wird von Blasenkrebszellen produziert und sowohl bei primären als auch bei rezidivierenden Harnblasentumoren vermehrt ausgeschüttet. Mit dem PreventID®-Bladder-Test lässt sich Faktor H Protein durch eine Kombination von mono- und polyklonalen Antikörpern im Urin nachweisen.

Gleichzeitig wird Hämoglobin im Urin ab einer Konzentration von 250 ng/mL bestimmt. Das Testergebnis liegt bereits nach zehn Minuten vor.

Der Test kann als IGeL über die GOÄ-Ziffern 3517 und 3911 H3 abgerechnet werden.

Harnblasenkrebs tritt bei Patienten über 60 Jahren und insbesondere Männern gehäuft auf. Die Prognose ist bei kleinen und lokal begrenzten Tumoren und rechtzeitiger Diagnose gut. Bei Patienten mit Metastasen ist eine kurative Therapie meist nicht mehr möglich.

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