Klinik Report, 14.10.2010

Präventionspreis 2011 für Forschung ausgeschrieben

WIESBADEN (eb). Für eine Arbeit auf dem Gebiet der Primär- und Sekundärprävention innerer Erkrankungen hat die Deutsche Stiftung Innere Medizin gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) den Präventionspreis 2011 ausgeschrieben. Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert. Die Bewerbungsfrist endet mit dem 15. November. Verliehen wird der Preis nächstes Jahr während der 117. Tagung der DGIM 2011 in Wiesbaden.

Für diesen Preis für die beste aus dem deutschsprachigen Raum vorgelegte Arbeit in deutsch oder englisch werden Originalarbeiten aus allen Ebenen der klinischen Forschung bis hin zur Versorgungsforschung in Betracht gezogen, teilt die DGIM mit.

Die Erarbeitung neuer genetischer, molekular- oder zellbiologischer Parameter, die in Zukunft möglicherweise zur Prävention nützlich sein können, ebenso wie epidemiologische Studien, die Ansätze zur Prävention eröffnen, oder Interventionsstudien, die solche Ansätze umzusetzen versuchen, seien geeignete Themen. Es könnten auch andere Aspekte der Prävention vorgeschlagen werden.

Eine Publikation der Arbeit darf zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht länger als zwölf Monate zurückliegen und diese darf nicht an einem ähnlichen Wettbewerb teilgenommen haben. An der Arbeit können mehrere Autoren beteiligt sein. In diesem Falle wird erwartet, dass sich die Arbeitsgruppe auf einen Kollegen einigt, der als Bewerber für die Arbeitsgruppe auftritt.

Bewerber reichen ihre Arbeit (fünffache Ausfertigung) unter Angabe von Kurztitel, Anschrift, Geburtsdatums, eines kurzen Curriculum vitae sowie unter Beifügung einer einseitigen Zusammenfassung ein: Vorsitzender des Stiftungskuratoriums der Deutschen Stiftung für Innere Medizin, Professor Manfred Weber, Irenenstraße 1, 65189 Wiesbaden

Topics
Schlagworte
Wiesbaden / DGIM (132)
Organisationen
DGIM (593)
Personen
Manfred Weber (41)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »