Ärzte Zeitung, 10.09.2008

Eiweiß der Mutter regt Reifung des Embryogehirns an

NEU-ISENBURG (eb). Die Gehirnreifung ungeborener Babys bekommt einen Schubs von der Mutter: Ein Eiweißbotenstoff aus dem mütterlichen Blut gelangt über die Plazenta in den Embryo und regt dort die Nervenzellen des Gehirns zum Wachstum und zur Verschaltung an.

Neurowissenschaftler aus Deutschland haben diesen Signalweg im Detail untersucht und diejenigen Moleküle im Embryogehirn identifiziert, die mit dem mütterlichen Botenstoff interagieren (J. Biol. Chem 36, 2008, 25036)

Abstract der Studie "The Survival-promoting Peptide Y-P30 Enhances Binding of Pleiotrophin to Syndecan-2 and -3 and Supports Its Neuritogenic Activity" im Journal of Biological Chemistry

Topics
Schlagworte
Medizin (73974)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBV drücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »