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Pille für den Mann geht in nächste Testphase

BERLIN (eb). Die Unternehmen Schering und Organon haben zusammen mit 14 Zentren in Europa eine Studie gestartet, um Zuverlässigkeit und Sicherheit einer Pille für den Mann zu untersuchen.

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Bei der hormonellen Fertilitätskontrolle für den Mann handelt es sich allerdings um keine Pille, sondern um eine Kombination aus einer Dreimonats-Spritze mit dem langwirksamen Testosteron-Undecanoat von Schering und einem Implantat von Organon, welches das Gestagen Etonogestrel abgibt.

Das Verhütungsprinzip ist ähnlich wie bei Frauen. Das zugeführte Gestagen Etonogestrel signalisiert der Hypophyse, daß genügend Hormon (Testosteron) vorhanden sei. Daraufhin stoppt die Hypophyse die Ausschüttung des follikelstimulierenden und des luteinisierenden Hormons, die die Spermiogenese und Spermienreifung steuern.

Als unerwünschte Wirkung wird aber in den Hoden auch kein Testosteron mehr gebildet: das Hormon muß daher durch Zufuhr im Normalbereich gehalten werden.

An der jetzt begonnenen und bis Ende 2005 dauernden Phase-II-Studie sollen 350 Männer teilnehmen. Die Unternehmen hoffen, das Verhütungssystem in fünf bis sieben Jahren auf den Markt bringen zu können.

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