Ärzte Zeitung, 21.05.2004

Zink unterstützt die Antibiose

LONDON/DHAKA (dpa). Zink kann als Zusatz zur Antibiose die Heilung bei schwerer Pneumonie beschleunigen. Das haben Ärzte in Bangladesch in einer Studie mit 270 erkrankten Kleinkindern beobachtet (Lancet 363, 2004, 1683).

Kinder, die Zink bekamen, erholten sich im Mittel einen Tag schneller und mußten einen Tag weniger im Krankenhaus bleiben, wie die Ärzte um Dr. Abdullah Brooks aus Dhaka berichten.

Die Kinder hatten zusätzlich zu Antibiotika 20 Milligramm Zink pro Tag oder Placebo bekommen. Mit Hilfe von Zink wurden wegen der kürzeren stationären Therapie auch die Kosten gesenkt

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »