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Eine Million Frauen haben die Spirale genutzt

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NEU-ISENBURG (ikr). Etwa eine Million Frauen in Deutschland haben Erfahrungen mit der Hormonspirale, die fünf Jahre lang das Gestagen Levonorgestrel zur Schwangerschaftsverhütung abgibt.

Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) empfiehlt nun dieses Langzeitkontrazeptivum in ihren Leitlinien zur Empfängnisverhütung als Alternative zur Sterilisation.

Für Frauen ab dem 30. Lebensjahr, die ihre Familienplanung abgeschlossen haben, seien Intrauterinpessare mit Kupfer zur Kontrazeption geeignet, heißt es in den Leitlinien.

Blutungsstörungen werden durch eine Sterilisation nicht verhindert. Deshalb sei die Hormonspirale (Mirena®) dann besonders geeignet, da sie zur Abnahme der Blutungsstärke und -dauer führe. Bei 20 Prozent der Frauen trete sogar eine Amenorrhoe auf, die von vielen Frauen als positiv empfunden werde. Außerdem würden Dysmenorrhoen gelindert.

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