Ärzte Zeitung, 01.12.2005

FUNDSACHE

Gleich und gleich gesellt sich gern

Gegensätze ziehen sich an? Keineswegs, sagt die Diplom-Psychologin Lisa Fischbach und behauptet: "Gleiche Wertvorstellungen sind eine entscheidende Basis für eine harmonische Beziehung."

In Anbetracht von Beziehungsratgebern und Filmkomödien wie "Bridget Jones" und "Sex and the City" konnte man in den vergangenen Jahren den Eindruck gewinnen, Mann und Frau lebten auf zwei verschiedenen Planeten. Dabei haben beide Geschlechter oft dieselben Vorstellungen und Erwartungen von einer funktionierenden und harmonischen Partnerschaft.

Die Online-Partneragentur ElitePartner.de zitiert den Bamberger Soziologen Hans-Peter Blossfeld, der dafür den Begriff der "Bildungshomogamie" geprägt hat: "In der Konkurrenz um möglichst attraktive Partner kommt es bei Männern und Frauen zu einem Konkurrenz- und Sortierungsprozeß mit dem Ergebnis, daß sich vor allem Gleichqualifizierte finden." (Smi)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »