Direkt zum Inhaltsbereich

Bei Pneumonie reicht die Therapie über drei Tage

AMSTERDAM (ple). Bei manchen Erwachsenen mit leichter bis mäßig ausgeprägter ambulant erworbener Pneumonie reicht offenbar eine Amoxicillin-Therapie über drei statt über acht bis zehn Tage aus.

Veröffentlicht:

Bereits bei Kindern mit leichter Pneumonie haben Studien ergeben, daß eine Drei-Tages-Therapie mit Amoxicillin die Symptome ausreichend lindert.

Einer niederländischen Studie zufolge gilt dies auch für Erwachsene, wenn die Symptome bereits nach drei Tagen intravenöser Amoxicillin-Therapie deutlich gelindert wurden (BMJ 332, 2006, 1355). Beurteilt wurden Dyspnoe, Husten, Husten mit Auswurf, Farbe des Auswurfs und das Allgemeinbefinden.

In der randomisierten Doppelblind-Studie mit mehr als 120 Patienten haben die Infektiologen aus Amsterdam festgestellt, daß die klinische Erfolgsrate am zehnten Tag der oral fortgeführten Therapie sowohl in der Verum- als auch in der Placebo-Gruppe mit 93 Prozent gleich war. Als geheilt galten die Patienten, wenn sie keine oder eine deutliche Linderung der Symptome ohne zusätzliche Behandlung mit weiteren Antibiotika hatten.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

AMD-Prävention

Altersabhängige Makuladegeneration: Leitlinie gibt Empfehlungen zum Screening

Parteitag

Primärversorgung: Für die CSU sind schnellere Arzttermine zentral

Das könnte Sie auch interessieren
Logo Digiteneers - Vertidisan

© Digitineers

Digitineers

Bei Schwindel – Vertidisan®: Die Therapie-App

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Logo Cardisio

© Doctolib

Doctolib

Mehr Service: KI-Assistenz rund um die Privatbehandlung

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Vom Warnsignal zur RNAi-Therapie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alnylam Germany GmbH, München
HFpEF: Diagnostik, Therapie und Monitoring für die tägliche Praxis

© Rasi / stock.adobe.com

Chronische Herzinsuffizienz

HFpEF: Diagnostik, Therapie und Monitoring für die tägliche Praxis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Bayer Vital GmbH, Leverkusen
Interdisziplinäres Patienten-Management – ein Praxisleitfaden

© APOGEPHA Arzneimittel GmbH | Generated by AI

Überaktive Blase

Interdisziplinäres Patienten-Management – ein Praxisleitfaden

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APOGEPHA Arzneimittel GmbH, Dresden
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Besser als Atemtherapie?

Supragastrisches Aufstoßen lässt sich mit Gesang vertreiben

Lesetipps
Koloskopie, Blick auf den Monitor

© Issara - stock.adobe.com

Anstoß zur Diskussion

Darmkrebs: Ist die koloskopische Überwachung falsch aufgestellt?

Ein Arzt zählt mit den Fingern bis Drei.

© Arnéll Koegelenberg/peopleimages.com/stock.adobe.com

Regionaler Multimorbiditäts-Vergleich

Wo es relativ viele Ü-50-Jährige mit drei oder mehr chronischen Erkrankungen gibt