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Nach Katzenbissen helfen ß-Lactame am besten

STOCKHOLM (hub). An Wundinfektionen nach Katzenbissen sind vor allem Pasteurella-Bakterien beteiligt, haben jetzt Forscher vom Karolinska Institut in Stockholm herausgefunden. Mittel der Wahl bei solchen Infektionen sind ß-Lactam-Antibiotika.

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Sie nahmen Proben aus den Wunden von 78 Patienten mit infizierten Katzenbißwunden. Die dominierenden Symptome der Patienten waren Entzündung, Schmerz und Ödeme, die meist innerhalb von drei Stunden nach dem Biß begannen. Auch aus der Mundschleimhaut der Katzen nahmen die Forscher Proben und kultivierten sie ("Journal of Infection", 53, 2006, 403).

Das Ergebnis: In 70 Prozent der Proben von den Patienten haben die Forscher Pasteurella multocida gefunden. Bei 16 Prozent dieser Patienten wurden zusätzlich Anaerobier nachgewiesen. Staphylococcus aureus wurde nur bei einem Patienten isoliert. Und bei den Katzen waren vier von fünf Tieren positiv auf Spezies der Gattung Pasteurella.

Die meisten Patienten erhielten Penicillin oder Amoxicillin. Das war eine gute Wahl, decken ß-Lactam-Antibiotika Pasteurella-Bakterien bekanntlich mit ab.

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