Ärzte Zeitung, 17.01.2007

Forschungsgeld für Poliklinik der Uni Münster

MÜNSTER (akr). Die Poliklinik für Parodontologie am Universitätsklinikum Münster erhält von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 750 000 Euro für eine Untersuchung zur Gabe von Antibiotika bei Parodontitis.

Da bei der Erkrankung Bakterien eine entscheidende Rolle spielen, könnten Antibiotika betroffenen Patienten helfen. "Dass wir als einzige Zahnklinik von über 400 Bewerbern aus der gesamten Medizin das Geld nach Münster holen konnten, freut uns enorm", sagt Studienleiter Dr. Benjamin Ehmke.

In Zusammenarbeit mit Universitäts-Zahnkliniken in Berlin, Dresden, Gießen, Greifswald, Frankfurt, Heidelberg und Würzburg wollen die Forscher 500 Patienten in die Studie einbeziehen. Die Ergebnisse sollen 2010 vorliegen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

KBV und Psychotherapeuten kritisieren Honorarbeschluss

BERLIN. Der erweiterte Bewertungsausschuss hat am Mittwochnachmittag gegen die Stimmen der KBV einen Beschluss zur Vergütung der neuen psychotherapeutischen Leistungen gefasst. mehr »