Stadt Hannover verbietet Flatrate-Parties

HANNOVER (cben). Immer mehr Jugendliche in Niedersachsen werden wegen einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Das belegen Zahlen des statistischen Landesamtes. Die Stadt Hannover hat deshalb die Notbremse gezogen und so genannte Flatrate-Parties verboten.

Veröffentlicht:

Im Jahr 2000 wurden noch 848 Jugendliche aus Niedersachsen mit Vollrausch in die Kliniken gebracht. 2005 waren es bereits 1827. Die auffälligste Zunahme sei bei den Jugendlichen zwischen 15 und 20 Jahren zu beobachten, so das Landesamt. Aber auch jüngere Kinder werden wegen Alkoholvergiftungen im Krankenhaus behandelt. 2005 waren es 181 Kinder zwischen zehn und 15 Jahren, etwa je zur Hälfte Mädchen und Jungen.

Damit bestätigen sich in Niedersachsen die Zahlen auf Bundesebene, die kürzlich vom Statistischen Bundesamt vorgelegt wurden. Als Reaktion auf den Anstieg hat die Stadt Hannover die Flatrate-Parties in der Stadt verboten. Sechs der 70 Hannoveraner Diskotheken sind entsprechende Schreiben zugeschickt worden. Wenn die Diskotheken sich nicht an das Verbot halten, kann die Stadt Zwangsgelder verhängen oder gar die Konzession entziehen.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Hausarzt und Gebietsärztin im Interview

Hausarztvermittlungsfälle: Wo es hakt und wie es besser ginge

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Mittlere Veränderung des DAS28-CRP bis Woche 52 gegenüber Ausgangswert (primärer Wirksamkeitsendpunkt)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Anti-TNF-Therapie

Erstes Golimumab-Biosimilar erweitert Therapiespielräume bei RA, PsA, axSpA und pJIA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Nächtlicher Augeninnendruckanstieg

Sind zwei Kopfkissen für Menschen mit Glaukom eines zu viel?

Lesetipps
Eine Frau steht am Empfang einer Praxis und spricht mit einer Praxismitarbeiterin.

© auremar / stock.adobe.com

Hausarzt und Gebietsärztin im Interview

Hausarztvermittlungsfälle: Wo es hakt und wie es besser ginge

Ärztin hält sich den Mund zu

© MQ-Illustrations / stock.adobe.com

Beispiele aus der Praxis

Ärztliche Schweigepflicht in der Pädiatrie: Konfliktsituationen aus dem Alltag