Ärzte Zeitung, 20.02.2008

Stammzellen helfen Ratten nach Schlaganfall

SAN FRANCISCO (dpa). Menschliche embryonale Stammzellen haben Ratten bei der Erholung von einem Schlaganfall geholfen. Das berichten Forscher von der Stanford University School of Medicine im US-Staat Kalifornien.

Das Team um Dr. Marcel Daadi hatte die embryonalen Stammzellen in langen Versuchsreihen zunächst dazu gebracht, sich zuverlässig in Nervenzellen zu verwandeln. Im zweiten Schritt implantierten die Forscher die so gewonnen Nervenzellen ins Hirn von Ratten, bei denen zuvor künstlich ein Schlaganfall ausgelöst worden war. Nach vier und acht Wochen habe sich die Gruppe der Ratten mit den menschlichen Nervenzellen besser erholt als die Tiere ohne, so die Forscher online im Journal "PLoS One".

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »