Ärzte Zeitung, 03.03.2006

Chip im Zahn hilft bei Identifizierung

BRÜSSEL/LEUVEN (dpa). Ein Mikrochip im Zahn könnte die Identifizierung von Katastrophenopfern erleichtern. Über eine Erfindung belgischer Zahnärzte berichtete gestern die Zeitung "Het Laatste Nieuws".

Patrick Thevissen und Guy Poelmans hatten als Abschlußarbeit ihrer Ausbildung in Forensischer Zahnmedizin an der Uni Löwen einen ID-Zahn entwickelt: Der Mikrochip samt Antenne und schützendem Gel mit den Maßen ein mal sechs Millimeter wird in einen Zahn eingepflanzt.

"Anonyme Leichen können mit dem Chipzahn in wenigen Sekunden identifiziert werden", sagte Thevissen. Bisher seien dafür häufig Monate nötig. Manche Opfer des Wirbelsturms "Katrina" in New Orleans seien bis heute nicht identifiziert.

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