Ärzte Zeitung, 13.03.2006

Förderung von Organspenden

NEU-ISENBURG (eb). Woran liegt es, daß es in Deutschland einen chronischen Mangel an Spenderorganen gibt? Nach einer Untersuchung der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) ließe sich bei uns die Zahl der Organspenden verdoppeln, wenn alle potentiellen Spender in Kliniken auch erkannt und gemeldet würden.

Die DSO schlägt daher Leitlinien in Krankenhäusern vor, in denen das Vorgehen bei einer möglichen Spende festgelegt wird.

Lesen Sie dazu auch den Hintergrund:
Angehörige und Strukturen in Kliniken sind in Deutschland häufig Bremser bei den Organspenden

Lesen Sie auch:
Erstes Festival der Nierentransplantation

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »