Direkt zum Inhaltsbereich

Frauen eher zu Lebendspende bereit als Männer

Veröffentlicht:

NEU-ISENBURG (Smi). Die Bereitschaft zu einer Lebenspende von Organen ist unter den Bundesbürgern sehr hoch - zumindest wenn es um nahe Verwandte geht.

Einer Studie der Universität Leipzig zufolge würden 99 Prozent ein Organ spenden, wenn eines der eigenen Kinder dieses Organ benötigte. Bei Lebenspartnern beträgt die Bereitschaft 96 Prozent, bei den Eltern 94 Prozent, bei guten Freunden 75 Prozent und entfernteren Verwandten 68 Prozent. Abgelehnt wird eine Lebendorganspende häufiger von Männern (23 Prozent) als von Frauen (17 Prozent).

Für ihrer Erhebung hatten die Wissenschaftler der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinischen Soziologie der Uni Leipzig 1000 Bundesbürger befragen lassen. Ein weiteres Ergebnis der Erhebung: 40 Prozent der Deutschen lehnen es kategorisch ab, daß eine Organentnahme auch ohne die vorherige Einwilligung des Spenders oder seiner Angehörigen möglich ist.

Schlagworte:
Mehr zum Thema

Patienten häufigste Täter

Medizinstudierende erleben sexuelle Belästigung vor allem im PJ

Kommentare
Sonderberichte zum Thema

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Abb. 1: Empagliflozin reduzierte auch bei niedriger Ausgangs-eGFR die Progression der chronischen Nierenkrankheit (Test für Heterogenität/Trend: a) 12=0,06, p=0.81; b) 12=6,31, p=0,012)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Chronische Nierenkrankheit

SGLT2-Inhibition: Nephroprotektiv auch bei stark erniedrigter eGFR

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Ko KG, Ingelheim am Rhein
Abb. 2: Sekundärer Endpunkt der BOREAS-Studie: Veränderung der Lungenfunktion unter Dupilumab versus Placebo

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Typ-2-Inflammation bei COPD

Bessere Lungenfunktion und mehr Lebensqualität durch IL-4/-13-Hemmung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Berlin, und Regeneron GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Hautkrebs

Wie sich das Bräunen im Solarium auf das Melanom-Risiko auswirkt

Lesetipps
Bakterien im Blutgefäß

© Artur / stock.adobe.com

Update der S3-Leitlinie

Neue Empfehlung in der Sepsis-Therapie

Grafik eines übergewichtigen Menschen und einem EKG

© Dr_Microbe/stock.adobe.com

Kardiometabolische Erkrankungen

Adipositas und Vorhofflimmern: Besteht ein direkter Zusammenhang?

Apixaban, ein orales Antikoagulans zur Behandlung und Vorbeugung von Blutgerinnseln sowie zur Vorbeugung von Schlaganfällen bei Vorhofflimmern.

© Soni's / stock.adobe.com

Vergleich bei dreimonatiger Therapie-Zeit

Apixaban vs. Rivaroxaban: Welches DOAK hat das geringere Blutungsrisiko?