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Frauen eher zu Lebendspende bereit als Männer

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NEU-ISENBURG (Smi). Die Bereitschaft zu einer Lebenspende von Organen ist unter den Bundesbürgern sehr hoch - zumindest wenn es um nahe Verwandte geht.

Einer Studie der Universität Leipzig zufolge würden 99 Prozent ein Organ spenden, wenn eines der eigenen Kinder dieses Organ benötigte. Bei Lebenspartnern beträgt die Bereitschaft 96 Prozent, bei den Eltern 94 Prozent, bei guten Freunden 75 Prozent und entfernteren Verwandten 68 Prozent. Abgelehnt wird eine Lebendorganspende häufiger von Männern (23 Prozent) als von Frauen (17 Prozent).

Für ihrer Erhebung hatten die Wissenschaftler der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinischen Soziologie der Uni Leipzig 1000 Bundesbürger befragen lassen. Ein weiteres Ergebnis der Erhebung: 40 Prozent der Deutschen lehnen es kategorisch ab, daß eine Organentnahme auch ohne die vorherige Einwilligung des Spenders oder seiner Angehörigen möglich ist.

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