Ärzte Zeitung, 04.02.2005

Infektion häufigstes Problem nach Brustvergrößerung

LONDON/GENF (dpa). Nach einer Brustvergrößerung bekommen zwei bis 2,5 Prozent der Patientinnen eine Infektion.

Damit seien Infektionen die häufigste Komplikation nach dem Einsetzen von Implantaten, berichtet Professor Brigitte Pittet vom Genfer Universitätskrankenhaus im Fachjournal "The Lancet Infectious Diseases" (5, 2005, 94). Infektionen könnten auch noch Monate oder sogar Jahre nach Op auftreten.

Außerdem könnten unbemerkt verlaufende Infektionen langfristig zur Einkapselung des Implantats führen, der häufigsten Langzeit-Komplikation nach Brustvergrößerungen. Dabei kapsele der Körper die Implantate unterschiedlich auffällig in eine harte Kollagenhülle ein, so Pittet. Dies sei möglicherweise durch Antibiotika zu vermeiden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »