Ärzte Zeitung, 18.02.2005

Interdisziplinäre Therapie ist bei PCOS ein Muß

MÜNSTER (eb). Etwa eine Million Frauen in Deutschland leidet am Polyzystischen Ovarialsyndrom, PCOS. Ihr Körper produziert zu viel männliche Hormone. PCOS geht oft mit unerfülltem Kinderwunsch einher, so die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie.

"Für die Therapie müssen Gynäkologen, Internisten, Endokrinologen, Dermatologen und Ernährungsberater eng zusammenarbeiten", betont Professor Ludwig Kiesel aus Münster im Vorfeld des Symposiums der Gesellschaft im März in Münster.

Gegen Zyklusstörungen etwa helfen hormonelle Kontrazeptiva, die auch Hautunreinheiten, Haarausfall oder vermehrte Behaarung vom männlichen Typ mindern können. Mitunter macht eine Laser-Therapie der Ovarien Sinn.

Infos zum Endokrinologie-Kongreß: www.endokrinologie2005.medkongresse.de/

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Gynäkologie (5455)
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