Ärzte Zeitung, 01.12.2005

TIP

Auch bei Frauen gibt’s Androgenmangel

Sind Frauen ständig schlapp und müde und schaffen deshalb ihren Alltag nicht mehr, kann auch mal ein Androgenmangel die Ursache sein. Vor allem dann, wenn Betroffene eine Eierstock-Operation hinter sich haben.

Auch eine Insuffizienz der androgenproduzierenden Nebennieren kann einen solchen Mangel auslösen. Zum Beispiel aufgrund einer Hypophysenstörung nach einer Geburt (Sheehan-Syndrom), oder wenn die Nebennieren-Funktion gemindert ist, auch etwa durch Medikamente wie Glukokortikoide.

Dann kann eine Substitution indiziert sein. Endokrinologen wie Dr. Cornelia Jaursch-Hancke von der Deutschen Klinik für Diagnostik in Wiesbaden empfehlen dann DHEA (Dehydroepiandrosteron). Der Bedarf ist individuell sehr verschieden: Er kann zwischen acht und 100 mg täglich liegen.

Topics
Schlagworte
Gynäkologie (5464)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromiss im Tauschhandel?

18:31 Kaum verkündet, war der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Doch jetzt soll der Koalitionsausschuss eine Einigung bringen. Offenbar bahnt sich ein Handel zwischen CDU und SPD an. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »