Ärzte Zeitung, 21.11.2005

Häusliche Gewalt - neuer Leitfaden für die Praxis

FRANKFURT/MAIN (ine). Hausärzte sind in der Praxis oft erste Ansprechpartner für Frauen, die häusliche Gewalt erfahren haben. Die Beratungsstelle Frauennotruf in Frankfurt/Main bietet Ärzten einen speziellen Anamnese- und Dokumentationsbogen für die Behandlung der Patientinnen an. Der Bogen wurde vom hessischen Sozialministerium entwickelt.

Die Formulare sollen Ärzten die Dokumentation erleichtern. Sie bieten zudem eine Orientierungshilfe für eine zügige und qualifizierte Diagnose und Behandlung. Unter anderen werden Ärzte informiert, wie ein Attest aussehen muß, um vor Gericht bestehen zu können.

Auch Tips fürs Patientengespräch sind darin zu finden. Zwei Seiten mit Adressen und Telefonnummern von Notrufen und Beratungsstellen in ganz Hessen runden das Angebot ab.

"Der Bogen kann sowohl als Leitfaden für das Gespräch als auch als Anleitung für eine gründliche Untersuchung dienen", heißt es bei der Beratungssstelle Frauennotruf.

Weitere Infos zum Thema im Internet: www.frauennotrufe-hessen.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Abstimmung über Trumps Gesundheitsreform verschoben

Die Republikaner haben nicht genügend Stimmen für die Abschaffung von "Obamacare" zusammen, verschieben die Abstimmung im Kongress. Trump muss warten - das kann ihm nicht schmecken. Aber das Weiße Haus macht Druck. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »