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Raucherinnen werden schwerer schwanger

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OXFORD (dpa). Starkes Rauchen schädigt bei Frauen die Gebärmutter und schmälert nach den Daten einer Studie die Chancen auf eine Schwangerschaft. Häufiges Rauchen wirke sich direkt auf das Gewebe der Gebärmutter aus und erschwere Embryonen das Einnisten, berichtete die Arbeitsgruppe um Dr. Sérgio Soares aus Lissabon ("Human Reproduction", Online-Vorab).

Demnach würden starke Raucherinnen bei künstlicher Befruchtung nach einer Eizellspende deutlich seltener schwanger als Frauen, die nur wenig rauchen. Die Forscher untersuchten die Erfolgsquote von Eizellspenden - in Deutschland nicht erlaubt - bei 785 Raucherinnen.

Dabei wurden die gespendeten Eizellen anderer Frauen, die keine starken Raucherinnen waren, entnommen und später im Reagenzglas befruchtet. Alle Väter waren Nichtraucher. Anschließend wurden den Test-Frauen die befruchteten Eizellen eingepflanzt. Mehr als jede zweite Frau, die weniger als zehn Zigaretten geraucht hatte, wurde schwanger. Bei den starken Raucherinnen war die künstliche Befruchtung nur bei jeder dritten erfolgreich.

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