Ärzte Zeitung, 01.10.2007

Seltener künstliche Befruchtungen

MÜNCHEN (ddp). Die Zahl der künstlichen Befruchtungen in Deutschland ist offenbar deutlich gesunken. Zwischen 2002 und 2005 nahm sie nach einer Studie der Techniker Krankenkasse von 73 400 auf etwa 32 000 ab, wie das Magazin "Focus" berichtet hat.

Wichtiger Grund für die Abnahme seien Kürzungen durch die Gesundheitsreform 2004. Die Kassen übernähmen nur noch die Hälfte der Behandlungskosten. Ungefähr 20 Prozent des Rückgangs - entsprechend 6400 Babys - seien darauf zurückzuführen, dass die Paare mehr selbst zahlen müssten.

Topics
Schlagworte
Gynäkologie (5524)
Organisationen
TK (2282)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »