Ärzte Zeitung, 11.04.2008

BUCHTIPP DES TAGES

Aktuelles Wissen zu Gynäkologie

Erneut komplett überarbeitet und aktualisiert ist kürzlich die fünfte Auflage des Lehrbuches "Gynäkologie und Geburtshilfe" erschienen. Es richtet sich in erster Linie an Medizinstudenten, denn es werden die wesentlichen Inhalte des Gegenstandskatalogs berücksichtigt. Auf Details, die allein für den Facharzt wichtig sind, haben die Herausgeber verzichtet. Auf den dennoch weit mehr als 500 Seiten werden aber auch Nicht-Gynäkologen sich einen ausreichenden Überblick über frauenspezifische Erkrankungen, über Schwangerschaft und Geburtshilfe verschaffen können.

Zum Verständnis tragen viele qualitativ hochwertige, farbige Grafiken und Diagramme bei, und zwar nicht nur in den einleitenden Kapiteln zur Anatomie und Pathoanatomie. Farbfotos wie beispielsweise im Abschnitt "Gynäkologische Untersuchung", zu den entzündlichen Erkrankungen oder auch von intraoperativen Befunden lassen die Textinhalte plastisch werden. Auch für den Hausarzt relevant: akute Notfallsituationen wie genitale Blutungen oder verschiedene Schmerzzustände sind im letzten Kapitel zusammengefasst worden. Psychosomatischen Störungen wurde ebenfalls ein Abschnitt gewidmet.

(ner)

Meinert Breckwoldt, Manfred Kaufmann, Albrecht Pfleiderer (Hrsg.): Gynäkologie und Geburtshilfe, Georg Thieme Verlag, 5. Auflage 2007, 543 Seiten, Preis: 69,95 Euro, ISBN 978-3-13118905-9

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »