Ärzte Zeitung, 04.11.2008

Weniger Hitzewallungen bei Verhütung mit Pille

NEU-ISENBURG (ikr). Für Frauen in der Perimenopause kann eine orale Kontrazeption günstige Zusatzeffekte haben. So führte die Behandlung mit einem niedrig dosierten Ovulationshemmer über sechs Zyklen bei 130 Frauen im Alter von 46 Jahren zu einer deutlichen Abnahme der Stärke und Zahl von Hitzewallungen (Frauenarzt 49, 2008, 603). Und die Blutungsstärke verringerte sich. Aufgrund des durch das Alter erhöhten Risikos für kardiovaskuläre Erkrankungen sollten vor Verordnung der Pille jedoch die individuellen Risiken geklärt werden, rät Privatdozentin Inka Wiegratz von der Uniklinik in Frankfurt /Main.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromissvorschlag wieder zurückgezogen

Kaum verkündet, ist der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Die genauen Gründe sind unklar. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »