Ärzte Zeitung, 30.06.2010

Bluttest für Schwangere auf Down-Syndrom

ROM (eis). Niederländische Forscher prüfen einen einfachen nicht-invasiven Test auf Down Syndrom und andere Chromosomenanomalien beim Fötus in der Frühschwangerschaft. Mit dem molekularbiologischen MLPA-Verfahren (Multiplex Ligation-dependent Probe Amplification) wird fötale DNA im Blut von Frauen bereits in der sechsten bis achten Schwangerschaftswoche festgestellt, wurde beim Kongress der European Society of Human Reproduction and Embryology berichtet. Vorläufige Ergebnisse einer noch bis 2012 dauernden Studie belegten eine Trefferquote von 80 Prozent. Bisher lassen sich solche Anomalien beim Fötus nur mit invasiven Verfahren wie der Amniozentese feststellen.

Topics
Schlagworte
Gynäkologie (5412)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »