Ärzte Zeitung, 04.05.2004

Masern - riesiger Erfolg weltweiter Impfkampagnen

NEU-ISENBURG (Smi). Die Zahl der Maserntoten ist in den vergangenen Jahren dramatisch gesunken. Wie die Weltgesundheitsorganisation und das UN-Kinderhilfswerk in einer gemeinsamen Erklärung berichten, seien von 1999 bis 2002 insgesamt dreißig Prozent weniger Menschen an Masern gestorben. Ursache des Rückgangs seien umfangreiche Impfkampagnen gewesen.

1999 starben weltweit 869 000 Menschen an Masern, die meisten davon Kinder. Drei Jahre später war die Zahl auf 610 000 Tote gesunken. In Afrika, dem von Masern am stärksten betroffenen Kontinent, habe man sogar einen Rückgang von 35 Prozent verzeichnet.

WHO und Unicef riefen dazu auf, in den weltweiten Impfbemühungen nicht nachzulassen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Ein Erklärbuch für Kinder

Dagmar Eiken-Lüchau hat eine Tochter mit Autismus-Störung. Um anderen Kindern das Thema zu erklären, hat die Mutter ein Buch geschrieben. mehr »