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Impfungen gegen Masern im Erdbeben-Gebiet

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JAKARTA (dpa). Im Katastrophengebiet auf der indonesischen Insel Java sollen von heute an mit Hilfe der Vereinten Nationen mehr als 130 000 Kinder gegen die Masern geimpft werden. "Kinder, die schlecht ernährt sind und in überfüllten Quartieren leben, sind besonders anfällig für Krankheiten, die sich mit Impfungen vermeiden lassen", sagte der Chef des Gesundheitsprogramms des UN-Kinderhilfswerks UNICEF, David Hipgrave, gestern. Die Lebensbedingungen könnten zur einer schnellen Ausbreitung der Masern führen, die dann möglicherweise in schwereren Krankheiten münden.

Zunächst sollen Kinder unter fünf Jahren in Yogyakarta und dem schwer verwüsteten Bezirk Klaten geimpft werden sowie Vitamin A erhalten. Danach sei eine Impfkampagne für Erwachsene gegen Tetanus geplant, hieß es weiter.

Durch das Erdbeben der Stärke 6,2 vom 27. Mai waren knapp 5800 Menschen ums Leben gekommen und 36 300 verletzt worden. Schätzungsweise Hunderttausende Menschen verloren ihr Zuhause.

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