Ärzte Zeitung, 31.10.2007

BUCHTIPP DES TAGES

Endokrinologie im Lexikon

Ob Acarbose, Pseudohypoaldosteronismus oder Zyklusstörungen - im Lexikon für Endokrinologie und Stoffwechselkrankheiten werden solche Fachbezeichnungen definiert und endokrinologische Krankheiten dargestellt. Die Autoren machen dabei Therapievorschläge, die auf aktuellen wissenschaftlichen Daten beruhen.

Tabellen gewährleisten Informationen auf einen Blick, zum Beispiel wenn es um Therapieziele bei Diabetes mellitus geht oder um eine Übersicht zu Hypophysen-Funktionstests. Enthalten sind auch Informationen zu endokrinologischen Krankheiten der Pädiatrie und Gynäkologie. Damit eignet sich der Band als alphabetisches Nachschlagewerk für Internisten, Pädiater, Allgemeinmediziner sowie Gynäkologen und Reproduktionsmediziner.

Hilfreich ist außerdem das englisch-deutsche Glossar endokrinologischer Fachbegriffe im Anhang. Es eignet sich gerade für Kollegen, die auch englische Fachartikel lesen. Weiterhin gibt es eine Übersicht zu wichtigen Arzneimitteln mit den Handelsnamen und den Wirkstoffangaben.

Querverweise sind häufig. Wünschenswert wäre es, das Lexikon auch in elektronischer Form zur Verfügung zu haben. Das wäre eine Option für die nächste Auflage. (ner)

Günter K. Stalla (Hrsg.): Therapielexikon Endokrinologie und Stoffwechselkrankheiten, Springer Medizin Verlag 2007, 1278 Seiten, Hardcover, Preis: 129,95 Euro, ISBN 978-3-540-20937-9

Topics
Schlagworte
Innere Medizin (34928)
Krankheiten
Diabetes mellitus (8525)
Wirkstoffe
Acarbose (61)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »