Thomas-Plot hilft in der Diagnostik bei Anämie

Veröffentlicht:

Bei der Differenzialdiagnostik von Anämien hilft ein spezielles Auswertungssystem, der Thomas-Plot. Er erleichtert die Diagnose bei latentem oder manifestem Eisenmangel, bei Anämien durch chronische Erkrankungen, bei klassischem und funktionellem Eisenmangel sowie bei Thalassämien.

Eisenmangel ist meist relativ einfach zu diagnostizieren. Ferritin-Werte unter 12 µg/l deuten auf einen Mangel an Speichereisen hin, bei dem Patienten medikamentös behandelt werden müssen. Kompliziert ist jedoch die Differenzialdiagnostik von Anämien bei chronischen Erkrankungen wie Entzündungen, Niereninsuffizienz oder Tumoren aber auch Rheuma, Herzerkrankungen und Diabetes. Ferritin kann dabei nämlich falsch erhöht oder Transferrin falsch erniedrigt sein. Rückschlüsse auf den tatsächlichen Eisenstatus sind dann nicht möglich.

Für die Auswertung des Thomas-Plots werden folgende Parameter gebraucht: der Hämoglobingehalt der Retikulozyten, der Ferritinindex (Marker für die Speichereisenreserve) und der CRP-Wert. Die Größen werden in einem Diagramm dargestellt. Daraus lassen sich vier Eisenmangelstadien einteilen.

Abrechnung: Beim Thomas-Plot greift keine Abrechnungsziffer, sondern allenfalls die allgemeine Beratungsziffer.

Mehr zum Thema

Substitution differenziert betrachten

Testosteron als kardiometabolisches Therapie-Konzept: Wann es wirklich hilft

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Mittlere Veränderung des DAS28-CRP bis Woche 52 gegenüber Ausgangswert (primärer Wirksamkeitsendpunkt)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Anti-TNF-Therapie

Erstes Golimumab-Biosimilar erweitert Therapiespielräume bei RA, PsA, axSpA und pJIA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

α-Synuclein-Abbau fördern

Parkinson: Wieso guter Schlaf besonders präventiv wirkt

Lesetipps
ein medizinisches Kreuz zwischen zwei Händen

© Vital Stock / Generated with AI / Stock.adobe.com (KI-generiert)

Tipps zur Übergabe

Verkauf geplant? So steigern Sie den Wert Ihrer Praxis