Ärzte Zeitung online, 26.07.2013

Seelische Gesundheit

Antistigma-Preis 2013 ausgelobt

Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ruft zum Antistigma-Preis 2013 - Förderpreis zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen auf.

BERLIN. Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ruft zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) und in Verbindung mit der Stiftung für Seelische Gesundheit zum DGPPN-Antistigma-Preis 2013 - Förderpreis zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen auf. Der Preis ist mit insgesamt 5000 Euro dotiert.

Ausgezeichnet werden zum 11. Mal Projekte, Institutionen und Selbsthilfegruppen, die sich für eine nachhaltige gesellschaftliche Integration psychisch erkrankter Menschen einsetzen, teilt das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit mit.

Die Verleihung des Preises, der mit 4000 Euro von der Stiftung für Seelische Gesundheit und mit 1000 Euro vom Aktionsbündnis Seelische Gesundheit, unterstützt vom Bundesministerium für Gesundheit, gestiftet wird, findet im Rahmen des DGPPN-Kongresses vom 27.-30. November 2013 im ICC in Berlin statt.

"Dass wir den Antistigma-Preis bereits zum 11. Mal verleihen und die Einreichungszahlen von Jahr zu Jahr steigen, beweist, dass unsere trialogische Arbeit in der Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen Früchte trägt", wird Professor Dr. Wolfgang Gaebel, Vorsitzender des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit, in der Mitteilung zitiert.

"Das Thema gewinnt zusehends an Relevanz, und gemeinsam gelingt es uns immer mehr, Ängste und Vorurteile in der Gesellschaft abzubauen", so Gaebel.

Bewerbungen sind bis zum 13.09.2013 möglich. Die Bewerbungsunterlagen sollten enthalten: Kurze Selbstdarstellung der sich bewerbenden Personen oder Institutionen, Übersicht über bisherige Aktivitäten, Veröffentlichungen etc. zu diesem Thema sowie eine ausführliche Darstellung des Projektes oder der Aktivitäten, die durch Entstigmatisierung zur Integration psychisch erkrankter Menschen in die Gesellschaft beiträgt.

Daneben sollten die Bewerberinnen und Bewerber ausführlich darstellen, welche Bedeutung der Preis für die Fortführung ihres Projektes haben könnte. (eb)

Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie auf: www.dgppn.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »