Ärzte Zeitung, 07.03.2016

Broschüre

Tipps bei Behinderung und Demenz

KÖLN. Wer mit Demenzkranken arbeitet, sollte von der Seite auf sie zugehen, weil das weniger bedrohlich wirkt. Wichtig ist zudem die Information, ob der Kranke gerne angefasst wird oder nicht.

Diese und weitere Tipps für die verbale und non-verbale Kommunikation stammen aus der Handreichung "Menschen mit Demenz und geistiger Behinderung begleiten". Die Broschüre, die von der Landesinitiative Demenz-Service NRW herausgegeben wurde, soll Mitarbeitende in der Behinderten- und Altenhilfe im Umgang mit dementen geistig Behinderten unterstützen.

Die Autoren empfehlen, in einfachen Sätzen zu sprechen, um den Patienten nicht zu überfordern oder mit Reizen zu überfluten. Um Zugang zur Innenwelt der Demenzpatienten zu erhalten, sollten die in der Behinderten- und Altenhilfe Tätigen den Kranken genau zuhören und bei der Deutung von Worten und Handlungen durchaus auch kreativ sein. Bei der Gestaltung der Lebensräume geht es hingegen vor allem um Sturzprävention. (jao)

 

 

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Das muss ein IGeL-Vertrag beinhalten

Dieser Hinweis wird immer wieder mal vergessen: Privatleistungen für Kassenpatienten bedürfen einer vorherigen vertraglichen Vereinbarung. Dabei müssen Ärzte auf bestimmte Angaben achten. mehr »

Die unscheinbaren Vorboten von Parkinson

Parkinson lässt sich früher aufspüren, wenn Ärzte auf bestimmte Anzeichen achten. Oft werden diese aber nicht mit der schleichenden Krankheit in Verbindung gebracht. mehr »

Hohe Lebensgefahr für ungeschützte Säuglinge!

Säuglinge, die noch nicht gegen Keuchhusten geimpft werden können, haben bei der Infektion ein hohes Risiko für lebensbedrohliche Komplikationen. mehr »