Ärzte Zeitung, 07.03.2016

Broschüre

Tipps bei Behinderung und Demenz

KÖLN. Wer mit Demenzkranken arbeitet, sollte von der Seite auf sie zugehen, weil das weniger bedrohlich wirkt. Wichtig ist zudem die Information, ob der Kranke gerne angefasst wird oder nicht.

Diese und weitere Tipps für die verbale und non-verbale Kommunikation stammen aus der Handreichung "Menschen mit Demenz und geistiger Behinderung begleiten". Die Broschüre, die von der Landesinitiative Demenz-Service NRW herausgegeben wurde, soll Mitarbeitende in der Behinderten- und Altenhilfe im Umgang mit dementen geistig Behinderten unterstützen.

Die Autoren empfehlen, in einfachen Sätzen zu sprechen, um den Patienten nicht zu überfordern oder mit Reizen zu überfluten. Um Zugang zur Innenwelt der Demenzpatienten zu erhalten, sollten die in der Behinderten- und Altenhilfe Tätigen den Kranken genau zuhören und bei der Deutung von Worten und Handlungen durchaus auch kreativ sein. Bei der Gestaltung der Lebensräume geht es hingegen vor allem um Sturzprävention. (jao)

 

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Eine "mission impossible" für Diabetiker?

Kein Zweifel: Eine gute Blutzuckereinstellung plus Korrektur der übrigen Risikofaktoren lohnt sich. Um das zu erreichen, gilt es für Diabetiker zwei Hürden zu überwinden. mehr »

EU-Ärzte sollen bleiben dürfen

Theresa May hat ein Bleiberecht für EU-Bürger nach dem Brexit angekündigt. Betroffene Ärzte nehmen das jedoch mit gemischten Gefühlen auf. mehr »

Pfleger lernen als "Robo Cop", wie sich Altern anfühlt

In einem Modellprojekt sollen junge Menschen mit Förderbedarf für die Altenpflege gewonnen werden: Sie erleben im Simulationsanzug das Altern am eigenen Leib und üben die Pflege an lebensgroßen Puppen. mehr »