Ärzte Zeitung, 18.05.2010

AOK will Orthopäden für Vertrag gewinnen

STUTTGART (fst). Die AOK Baden-Württemberg drückt aufs Tempo und schreibt den vierten Facharztvertrag im Südwesten aus. Muskel- und Skeletterkrankungen seien ursächlich für knapp ein Viertel aller Arbeitsunfähigkeitstage. Um Behandlungsabläufe besser abzustimmen, will die AOK einen Versorgungsvertrag mit Orthopäden nach Paragraf 73 c SGB V abschließen. Für die Fachgebiete Kardiologie, Gastroenterologie und Neurologie/Psychiatrie laufen bereits Verträge oder sind ausgeschrieben. Bis zum 18. Juni kann sich "jede größere Ärztegemeinschaft" bewerben.
Mit wem die AOK dann in konkrete Vertragsverhandlungen treten will, solle noch "vor der Sommerpause" entschieden werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »