Ärzte Zeitung, 17.06.2004

TIP

Kolik durch zuviel Milch im Magen

Schreit ein Baby nach einer Milch-Mahlzeit, nehmen viele Mütter an, das Kind sei noch hungrig - auch deshalb, weil dann zusätzlich angebotene Milch noch gierig getrunken wird.

Das Gegenteil ist aber oft der Fall, sollten Sie Müttern sagen, die solche Probleme schildern. Denn viele Babys schreien nach einer Mahlzeit deshalb, weil sie überfüttert sind und die zuviele Milch ihre kleinen Mägen überdehnt, berichtet Dr. Glen C. Griffin aus Mapleton, Utah (Postgraduate Medicine online).

Beim Schreien geschluckte Luft verstärkt das Unwohlsein noch. Griffins Tip: Weniger Milch zu einer Mahlzeit! Gerade bei Babys, die nach dem Trinken nicht nur Schreien, sondern auch häufig Spucken oder schnell an Gewicht zulegen, könne so oft das Schrei-Problem gelöst werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »