Ärzte Zeitung, 21.07.2004

SIDS durch Genmutation?

WASHINGTON (ddp). Der plötzliche Kindstod (SIDS) kann offenbar genetisch bedingt sein. Das lassen Ergebnisse von US-Forschern vermuten: So starben in zwei Generationen 21 Kinder von neun Familien, die der Religionsgemeinschaft der Amischen angehörten, am SIDS.

Bei den vier Kindern, die genetisch untersucht wurden, waren beide Kopien des Gens TSPYL (testes-specific protein Y-encoded-like) verändert (Aktuelle "PNAS"-online-Ausgabe). Verwandte hatten maximal eine Kopie des veränderten Gens.

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