Ärzte Zeitung, 07.03.2005

Tödliche Gefahr - Hirnforscher warnt vor Fernsehkonsum

Starker Fernsehkonsum als Kind kann nach Ansicht eines Hirnforschers zu Krankheit und vorzeitigem Tod führen. Ab 2020 werde es zusätzlich 40 000 Tote jährlich als Spätfolge früher TV-Leidenschaft geben, sagte Professor Manfred Spitzer dem "Focus" laut einem am Samstag veröffentlichten Vorabbericht.

Die höhere Sterblichkeit sei die Folge von Übergewicht durch Bewegungsmangel und zusätzlichem Essen vor dem Bildschirm. Außerdem verführten rauchende TV-Helden Jugendliche zum Nikotinkonsum. Hinzu kämen "einige hundert Morde jährlich" durch die brutalisierende Wirkung von Gewaltdarstellungen. Spitzer, der die Uni-Klinik für Psychiatrie in Ulm leitet, verwies auf Studien, die diese Zusammenhänge belegten. (ddp)

Topics
Schlagworte
Pädiatrie (8511)
Krankheiten
Adipositas (3044)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gröhes Sonnenschein-Politik

Bei der Eröffnung des Ärztetags weiß sich der Gesundheitsminister bei Partnern. Kritik hat Gröhe nur für den Koalitionspartner übrig und freut sich auf ein Wiedersehen beim Ärztetag 2018. mehr »

Berichte, Videos und Tweets rund um den Deutschen Ärztetag

Begleiten Sie den 120. Deutschen Ärztetag in Freiburg mit uns online. Die "Ärzte Zeitung" berichtet vom 23.-26.5. live und aktuell über alle wichtigen Ereignisse und Debatten. mehr »

"Turbolader einer Zwei-Klassen-Medizin"

Die Einheitsversicherung als Garant für Gerechtigkeit im Versorgungssystem? Aus Sicht von BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery eine fatale Fehleinschätzung. Die "Ärzte Zeitung" dokumentiert Auszüge aus seiner Ärztetags-Eröffnungsrede. mehr »