Ärzte Zeitung, 04.04.2005

Arzt aus Halle will Jungen von den Malediven operieren

Ein Arzt der Universitätsklinik in Halle will in diesem Monat ein Kind von den Malediven operieren. Ohne den Eingriff würde der unter Klumpfüßen leidende vier Monate alte Hussain Anoos nie laufen lernen, sagte der Mediziner Felix Göbel von der Universitätsklinik für Orthopädie.

Der Ende November 2004 geborene Junge leide seit der Geburt an der Mißbildung beider Füße. Die anfallenden Behandlungskosten in Höhe von 6000 Euro übernehme das Klinikum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Für den Eingriff werden Hussain und seine Mutter in die Saalestadt reisen. Nach der Operation sollen beide den Angaben zufolge zunächst zwei Wochen in der Klinik bleiben. Für zwei weitere Wochen stelle der Verein zur Förderung krebskranker Kinder im "Kinderplaneten" ein Zimmer bereit. Nach etwa vier Wochen erhalte der Junge die nötigen Fußschienen. (ddp)

Topics
Schlagworte
Pädiatrie (8371)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »