Ärzte Zeitung, 15.04.2005

60 Prozent der Spielplätze für Kinder gefährlich

KÖLN (dpa). Fast 60 Prozent aller in Deutschland geprüften Spielplätze haben "erhebliche Mängel" an Rutschen, Klettergerüsten oder Sandkästen. Das hat der TÜV Rheinland festgestellt.

Abnutzung der Geräte, Vandalismus sowie Wind und Wetter führten dazu, daß die Sicherheit der Kinder gefährdet sei, teilte der TÜV gestern in Köln mit. Wie jedes Jahr waren auch 2004 mehrere hundert Spielplätze untersucht worden.

Experten warnten, daß Kinder Gefahren wie morsche Holzbalken oder durchgescheuerte Schaukelketten oft nicht richtig einschätzen können.

Verunglückt ein Kind auf Grund defekter Spielgeräte, haftet der Betreiber, meist Kommunen, Wohnungsgesellschaften oder Kindergärten. Sie sind gesetzlich verpflichtet, die Spielgeräte regelmäßig zu überprüfen. Nach Ansicht des TÜV geschieht das in vielen Fällen nicht gründlich genug.

Topics
Schlagworte
Pädiatrie (8372)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »