Ärzte Zeitung, 20.07.2005

Ärztin verlangt: Kein Kopfsprung mehr im Schwimmunterricht!

Angesichts vieler Bade-Unfälle mit Wirbelsäulen-Verletzungen haben Ärzte eine Abkehr von der Erziehung zum Kopfsprung gefordert.

"Das Umdenken muß bereits im Schwimmunterricht einsetzen", forderte die Leitende Ärztin des Bochumer Klinikums Bergmannsheil, Renate Meindl. So dürften Kopfsprünge nicht mehr in Schwimmprüfungen verlangt werden.

"Das schöne Wetter hat gerade erst angefangen, und wir haben schon fünf Schwimmer, die sich bei Sprüngen Wirbelsäulenverletzungen zugezogen haben", berichtete sie. (dpa)

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Pädiatrie (8519)

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