Ärzte Zeitung, 20.07.2005

Ärztin verlangt: Kein Kopfsprung mehr im Schwimmunterricht!

Angesichts vieler Bade-Unfälle mit Wirbelsäulen-Verletzungen haben Ärzte eine Abkehr von der Erziehung zum Kopfsprung gefordert.

"Das Umdenken muß bereits im Schwimmunterricht einsetzen", forderte die Leitende Ärztin des Bochumer Klinikums Bergmannsheil, Renate Meindl. So dürften Kopfsprünge nicht mehr in Schwimmprüfungen verlangt werden.

"Das schöne Wetter hat gerade erst angefangen, und wir haben schon fünf Schwimmer, die sich bei Sprüngen Wirbelsäulenverletzungen zugezogen haben", berichtete sie. (dpa)

Topics
Schlagworte
Pädiatrie (8367)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Ärzte können künftig Medizinalhanf verordnen

Nach jahrelanger Debatte regelt das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu. Krankenkassen müssen künftig die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »