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Jährlich 800 Neugeborene mit Alkoholsyndrom

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MÜNCHEN (sto). In Deutschland werden jährlich bis zu 800 Kinder mit einem fetalen Alkoholsyndrom geboren.

Diese Zahl hat Dr. Christof Schäfer, der Leiter des Pharmakovigilanz- und Beratungszentrums für Embryonaltoxikologie in Berlin, bekanntgegeben. Zusätzlich kommen jährlich etwa 4000 bis 5000 Kinder mit leichteren Folgewirkungen mütterlichen Alkoholkonsums zur Welt.

Damit werden mehr Kinder durch Alkohol in der Schwangerschaft geschädigt als durch teratogene Medikamente, Nikotin oder Drogen, wie der Berufsverband der Frauenärzte in München mitgeteilt hat.

Zwar seien auf Zigaretten-Packungen seit Jahren Warnungen vor den Folgen des Rauchens aufgedruckt, aber bei alkoholischen Getränken fehlten entsprechende Hinweise, lautet die Kritik des Berufsverbandes.

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