Ärzte Zeitung, 04.05.2006

Initiative gegen Sextourismus

ESCHBORN (dpa). Kinder in Urlaubsländern sollen besser vor sexueller Ausbeutung geschützt werden.

Anfang Mai wollten sich erstmals Reisefachleute, Hoteliers, Kinderschutzorganisationen, Tourismusbehörden und Polizei in der Karibik treffen, um konkrete Schritte zu verabreden, teilte die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) in Eschborn mit.

Neben der GTZ seien auch der Deutsche ReiseVerband (DRV) und die Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung (ECPAT) an dem Projekt beteiligt.

Nach Schätzungen von Unicef werden weltweit etwa eine Million Kinder und Jugendliche Opfer von Prostitution und Pornographie.

Topics
Schlagworte
Pädiatrie (8371)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »