Ärzte Zeitung, 08.01.2007

Armut behindert geistige Entwicklung

LONDON (ddp.vwd). Armut in den Entwicklungsländern hindert weltweit über 200 Millionen Kinder unter fünf Jahren an der Entfaltung ihrer geistigen Fähigkeiten, hat eine Studie eines internationalen Forscherteams ergeben ("The Lancet" 369, 2007, 60).

Die benachteiligten Kinder sind schlechter in der Schule, haben dadurch später ein geringeres Einkommen und können sich dann wiederum nicht so gut um ihre eigenen Kinder kümmern, wodurch die Folgen der Armut an die nächste Generation weitergegeben werden, berichten britische Wissenschaftler.

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