Ärzte Zeitung, 29.01.2007

Die Zahl verwahrloster Kinder steigt

BERLIN (ddp). Verstopfte Toiletten, Schimmel im Kühlschrank, Ungeziefer in den Zimmern, überall bestialischer Gestank - immer öfter holen Polizisten Kinder aus völlig verwahrlosten Wohnungen.

Seit Jahresbeginn sind in Deutschland mindestens sieben Fälle bekannt geworden, bei denen mehr als 20 Jungen und Mädchen in katastrophalen Verhältnissen lebten.

"Die ersten drei Wochen 2007 lassen nichts Gutes erahnen", so der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers. Die zunehmende Zahl der Fälle liege längst nicht nur an der größeren Sensibilität der Nachbarn.

Topics
Schlagworte
Pädiatrie (8367)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Bundestag macht den Weg frei für Cannabis auf Rezept

13:12Ärzte können Hanf als verschreibungspflichtiges Medikament verordnen. Nach jahrelanger Debatte hat das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu geregelt. Krankenkassen müssen die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »